Respektiere-deine-Katze-Tag

5 Wege wie Du deiner Katze Respekt entgegen bringen kannst

Aber zuerst

Wie alles begann.... vielleicht

Ja, so einen "Respektiere-Deine-Katze-Tag" gibt es wirklich, und er fällt jedes Jahr auf den 28. März. Doch wie kommt es überhaupt zu so einen Tag? 

Viele Indizien, dass es wirklich so passiert ist, gibt es nicht. Also nennen wir es mal eine Legende.

 

Sie besagt, dass Richard II, König von England, am 28.03.1384 ein generelles Verbot für den Verzehr von Katzenfleisch ausgesprochen hat. Es ist nicht genau bekannt, wie nun der Respektiere-Deine-Katze-Tag entstanden ist, oder wer es eingeführt hat. Trotzdem ist klar - Die Katzen freuen sich über so einen besonderen Tag genau so wie wir.

1. Nicht anstarren

Bei uns Menschen ist es höflich, sich gegenseitig während eines Gespräches in die Augen zu schauen. Für uns ist es eher seltsam, wenn jemand den Blickkontakt nicht hält, oder ihn vielleicht sogar meidet.

 

In der Katzenwelt sieht es gleich anders aus. Sie vermeiden den Blickkontakt eher. Wenn sich zwei Katzen gegenüber sitzen, wird oft kreuz uns quer geschaut, aber keinesfalls in die Richtung des Gegenübers. Sollten sich die Blicke irgendwann doch treffen, führt dies möglicherweise zu einem Starrwettbewerb. Das kann im schlimmsten Fall, sofern niemand nachgibt, sogar blutig enden. 

 

Vor allem bei Katzen, die zu aggressivem Verhalten neigen, ist Vorsicht geboten. Die Katze könnte unseren höflich gemeinten Blick als Drohung deuten und zum Angriff ansetzen.

2. Blinzeln

Eine tolle Alternative zum Blickkontakt ist das Blinzeln. Jeder kennt sicher die Situation, wenn man seine Katze ansieht und sie einem langsam zublinzelt oder zuzwinkert. Beides ist auf jeden Fall ein sehr nettes und respektvolles Verhalten der Katze. In der Katzenwelt heißt blinzeln so viel wie ein Lächeln bei uns Menschen. Somit kann man seiner Katze super "ein Lächeln schenken", indem man ihr langsam zublinzelt. Probiert es aus! Ihr werdet sicher ein "Lächeln" zurück bekommen.

ACHTUNG:

Klar ist: Man will wissen ob die Katze das Blinzeln erwidert. Wichtig dabei ist jedoch, dass man danach nicht anfängt, die Katze anzustarren. Das ist dann eher kontraproduktiv. Einfach kurz die Katze anschauen, blinzeln und sich abwenden (am besten ganz weg gehen oder den Kopf wegdrehen).

3. Richtige Begrüßung

Jeder kennt es. Man kommt nach Hause und das flauschige Etwas rennt einem schon freudig entgegen. Die Liebe überkommt einen schon richtig. Trotzdem sollte man sich beherrschen und Ruhe bewahren. Katzen mögen zu laute Stimmen und hektische Streicheleinheiten nicht.

Auch muss man bedenken, dass man gerade draußen war und viele Gerüche mit in die Wohnung nimmt. Das kann die Katze überfordern. 

 

Für eine respektvolle Begrüßung ist es am besten, zuerst einmal die Jacke und die Schuhe auszuziehen. Die Katze wird sich vermutlich bereits um die Beine bewegen.

Geht einfach ruhig und gelassen in das nächste Zimmer und setzt euch auf den Boden. Die Katze wird euch einfach mal beschnuppern und ihren Körper an euch schmieren. Mit dem Mundwinkel an uns reiben bringen sie ihren "Duft" , also ihren eigenen Geruch, an uns.

 

Man kann auch die Hand zu einer Faust formen und sie in die Richtung der Katze strecken. Vermutlich wird sie dann herkommen und ihren Kopf an die Faust schmieren. Dann könnt ihr eure Hand umdrehen. Das ist für die Katze die Gelegenheit, den Kopf in eure Hand zu legen. Bitte nur ein bis zwei mal kraulen und dann wieder die Hand wegnehmen.

4. Katzengerechte Einrichtung

Auch dieser Punkt zählt für mich zu einem respektvollen Umgang mit Katzen. Jeder Mensch, der eine Katze hat, sollte sich über ihre Grundbedürfnisse bewusst sein, und sich bei der Wohnungseinrichtung auch danach richten.

 

Vom Katzenklo über den Kratzbaum bis hin zum Spielzeug. Das sind nur Bruchteile davon, was eine Katze benötigt. Natürlich variiert das Ausmaß je nachdem, wie alt die Katze ist, wie viele Katzen da sind und ob die Katze eine Freigängerin ist oder nicht.

 

Nicht nur die für die Bespaßung und Entspannung benötigte Sachen sind für eine katzengerechte Wohnung notwendig. Auch Dinge wie Pflanzen sollten abgeklärt werden. Habe ich Pflanzen in meiner Wohnung/in meinem Haus? Kommt die Katze an sie heran? Sind die Pflanzen für Katzen giftig?

Ein Punkt der oft vergessen oder auch nicht so ernst genommen wird, der aber leider genauso oft schlimm ausgeht.

5. In Ruhe lassen

Es wird oft unterschätzt wieviel Ruhe unsere Fellnasen benötigen. Erwachsene Katzen schlafen bis zu 16 Stunden am Tag. Alte Katzen sogar bis zu 20 Stunden! Sie brauchen daher viel Ruhe und vor allem auch ruhige Plätze, an denen sie entspannen können. Sie sollten dort also auch in Ruhe gelassen werden. Ein ständiges Reden und berühren der Katze ist für sie nicht angenehm. Die Menschen, die in diesen Fällen gerne zu Übertreibung neigen lieben ihre Katze so sehr und wollen, dass es ihr gut geht. Aber wie bei so vielem gilt: Weniger ist mehr!

 

Es soll jedoch nicht heißen, dass man die Katze 24 Stunden am Tag ignorieren soll. Nein! Das wollte ich mit dem Absatz nicht ausdrücken. Viel wichtiger wäre es, einfach mal dem Haustier (und das gilt für JEDES Haustier) qualitative Zeit zu widmen.

 

Also wenn die Katze (oder auch ein anderes Tier) zum Kuscheln kommt und die Aufmerksamkeit sucht, einfach mal für 10 Minuten der Fernseher aus und das Handy weg und sich nur mit der Katze beschäftigen. So wie wir Menschen, merken auch unsere Tiere es, wenn wir ihnen wirklich unsere volle Aufmerksamkeit schenken.